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beratung im internet und telefonisch unter 0800 1110111 und 0800 1110222
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die ulmer telefonseelsorge: unsere stelle

Die ökumenische Telefonseelsorge in Ulm ist im Gesamtverband der Telefonseelsorgestellen in Deutschland für den Raum Ulm/Neu-Ulm und die Ostalb (Heidenheim, Aalen, Schwäbisch Gmünd)  zuständig. Alle Festnetz-Anrufe über die Telefonnummern 0800-1110111 und 0800-1110222, die aus diesen Regionen aufgebaut werden, erreichen die Diensttelefone in Ulm. Darüber hinaus erreichen uns Anfragen aus Mobilfunknetzen und aus dem Internet.

Unsere Telefone sind rund um die Uhr besetzt. In normalerweise vier Stunden dauernden Schichten wechseln sich die Mitarbeitenden ab. In den Abendstunden, wenn die meisten Anrufe eingehen, sind die Telefone doppelt besetzt.

Der Kontakt über Internet geschieht im Rahmen des Angebotes unter der URL https://www.telefonseelsorge.org/ in dem sich mehrere Telefonseelsorgestellen zusammen geschlossen haben. Die eingerichtete Internet-Site gewährt die Sicherheit der vertraulichen Daten und die Anonymität der Ratsuchenden.

Die etwa 80 Mitarbeitenden unserer Telefonseelsorge sind speziell geschulte Laien, die ihren Dienst ehrenamtlich tun, oftmals neben ihrer Berufstätigkeit her. Sie erfahren eine Ausbildung und bekommen begleitende Supervision. Die Beratenden sind zwischen 25 und 75 Jahre alt, weiblich oder männlich, und leben in unterschiedlichsten privaten und beruflichen Situationen.

Unser Angebot besteht im Begegnen, Begleiten, Klären und Halt-Geben.

historisches

Im Rückblick erscheint die Gründung der Telefonseelsorge Ulm/Neu-Ulm wie ein kleines Wunder. Sechs verschiedene kirchliche Träger aus jeweils zwei Konfessionen und Bundesländern waren unter einen Hut zu bringen: eine Aufgabe, die zunächst unlösbar schien. Der Beharrlichkeit von Dr. Michael Heinrich, dem früheren Leiter der Psychiatrischen Ambulanz, und des Klinikseelsorgers Christoph Scheytt ist es u.a. zu danken, dass die schlußendlich von Rottenburg, Stuttgart und München abgesegnete Arbeitsgemeinschaft Telefonseelsorge zustande kam. Auch die Kommunen der Region rauften sich schließlich mit den kirchlichen Trägern zusammen und genehmigten Zuschüsse (SWP,1.4.78).

Es ist der Weitsicht der damals amtierenden Dekane der evangelischen und katholischen Kirchen in Ulm und Neu-Ulm zu verdanken, dass sie vorausblickend spürten, dass eine solche Einrichtung an der Zeit war und immer notwendiger wurde. Erster Vorsitzender des Vorstands und sein Stellvertreter waren der evangelische Dekan E. John (Ulm) und der katholische Regionaldekan J. Eberle (Neu-Ulm).

Der Aufbau der Telefonseelsorge und ihre Ausgestaltung ist eng verbunden mit dem Namen Karl-Martin Hezel (1978 bis Ende 1997). Als erster Leiter prägte er wesentlich Struktur und Charakter der Stelle.

Wichtige Veränderungen im Verlauf der Geschichte der Telefonseelsorge waren die Einrichtung der Standleitungen nach Heidenheim und Aalen (ab 1986) und die Erweiterung nach Schwäbisch Gmünd (ab 18.11.1988). Die Telefonseelsorge Ulm/Neu-Ulm war damit in diesen Orten zum Ortstarif zu erreichen. 1997 wurde bundesweit die so genannte Regionalisierung eingeführt. Eine Telefonseelsorge ist seither in ihrer Region (die für das Festnetz definiert ist) kostenlos unter den Rufnummern 0800 1110111 oder 0800 1110222 zu erreichen. Ab 2000 wurden alle Stellen in die Versorgung der Mobilfunkanrufe einbezogen.

Telefonseelsorge Ulm/Neu-Ulm - Postfach 4070 - D 89030 Ulm   Stand: 09.12.2008

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